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Spendensammlung für Flutopfer
Die Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld sowie der Kreis Coesfeld selbst rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, die vom Hochwasser betroffenen Menschen zu unterstützen. Aus diesem Grund haben die Kommunen nun auf der Plattform „Gut für das Westmünsterland“ ein Spendenprojekt initiiert, das die Bürgerinnen und Bürger nutzen können. Die eingehenden Spenden werden anschließend gesammelt an die Aktion „NRW hilft“ weitergeleitet. Die Aktion besteht aus regional und bundesweit tätigen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen.
Gemeinsam mit der Landesregierung sollen mit der Aktion Geldspenden für betroffene Regionen in Nordrhein-Westfalen gesammelt und zielgerichtet bereitgestellt werden.
Solidarität in diesen Zeiten besonders wichtig
„Die Menschen in den Hochwassergebieten erfahren derzeit eine große Hilfsbereitschaft“, sagt Wilhelm Sendermann, Sprecher der Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld. „Da die Schäden immens sind und viele Menschen ihre gesamte Existenz verloren haben, ist weiterhin jede noch so kleine Spende wichtig.“ „Erst nach und nach werden die großen Schäden sichtbar“, ergänzt der Beigeordnete der Stadt Lüdinghausen, Matthias Kortendieck. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir von den verheerenden Unwettern verschont geblieben sind und möchten nun auf diesem Wege unsere Solidarität zeigen.“
Die Kommunen im Kreis Coesfeld und der Kreis Coesfeld selbst appellieren daher gemeinsam an ihre Bürgerschaft, für die betroffenen Regionen zu spenden. „In dieser Situation müssen wir alle solidarisch zusammenstehen. Mit einer Spende können wir den Betroffenen vor Ort dringend benötigte Hilfe zukommen lassen und zeigen: Sie sind nicht allein!“, so Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.
Von der ursprünglichen Idee, die privaten Spenden auch mit kommunalen Mitteln zu ergänzen, um die Solidarität innerhalb der kommunalen Familie zu verdeutlichen, müssen die Kommunen indes nach den eindeutigen Hinweisen der Bezirksregierung Münster als obere Kommunalaufsichtsbehörde abrücken. Die Bezirksregierung kommt zu der Einschätzung, dass kommunale Spenden für Angelegenheiten, die nicht die eigene örtliche Gemeinschaft betreffen, unzulässig seien.
Das Projekt finden Sie hier.



